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Bergwerkskogel
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Ausgangspunkt der Tour ist das Gasthaus zur Wacht zwischen Bad Ischl und Strobl. Hinter dem Gasthof kann man noch ein Stück in den Wald hineinfahren. Hier kann man vor Beginn der Forststraße (Fahrverbot) parken (542m). Um 7:00 gehe ich auf einem komfortablen, breiten Waldweg entlang des Schöfaubachs hinauf bis zur Jagdhütte (ca. 730m). Von 7:25 bis 7:35 wandere ich weiter bis zur Wegkreuzung 891/893. Ich gehe links weiter am Weg 893 über die Laufenberg Alm. Ganz schön steil zieht sich der Weg im Wald hinauf zur Lauferberg Alm. Um 8:30 komme ich auf der Alm (1300m) an. Es ist bewölkt aber nicht kalt. Es sieht jedoch aus als würde das Wetter nicht besonders werden heute.
Nach einer Jausenspause bei der gemütlichen Almhütte (nicht bewirtschaftet) gehe ich um 9:00 weiter. Um 9:30 bin ich am Grat der zum Bergwerkskogel hinaufführt. Jetzt kommt der Nebel vom Tal herauf und die Sicht wird immer schlechter. Ich kämpfe mich durch die Latschen und komme um 9:50 beim ersten seilversicherten Teilstück (ca. 1620m) an. Jetzt wird der Nebel immer dichter und die Sicht beträgt nur mehr etwa 50m. Der weitere Wegverlauf zum Bergwerkskogel ist eine einfache Kraxlerei, teilweise mit Seilversicherungen, Eisenstiften und Latschen die mir als Haltegriffe dienen. Um 10:10 stehe ich dann am Bergwerkskogel (1781m) – allerdings total im Nebel. Ich schätze die Sicht beträgt ca. 30m. Vom Gipfel geht man wieder ein kurzes Stück zurück und hinunter ehe man nach links abbiegt zur Gratüberschreitung.
Die Gratüberschreitung zum Rettenkogel würde bei Schönwetter wohl traumhaft sein. Sie erfordert allerdings absolute Schwindelfreiheit. Es ist eine sehr schöne, interessante und teilweise sehr ausgesetzte Kraxlerei die nicht immer Seilversichert ist. Bei der Platte (die Schlüsselstelle) ist wohl schon, wie ich in einem Buch gelesen habe, so mancher wieder umgekehrt. Die Stelle ist jedoch gut versichert und stellt für mich keine Schwierigkeit dar. Das letzte steile Teilstück, der Aufstieg zum Rettenkogel, ist ebenfalls sehr gut versichert.
Um 10:45 bin ich am Gipfel des markanten Rettenkogel (1781m). Nachdem sich der Nebel und die Sicht noch nicht gebessert haben, gehe ich nach einer Pause von 20 Minuten um 11:05 am Weg 891 hinunter zur Sonntagkaralm. Weil es am Vortag geregnet hat, ist der Weg sehr schmutzig und somit auch ganz schön rutschig. Auch hier gibt es noch versicherte Stellen die aber kein Problem darstellen. Um 12:00 bin ich dann unten bei der Strasser Bauerhütte (1150m) auf der Sonntagkaralm. Nach einer Mittags- und Jausenspause gehe ich um 12:30 hinunter bis zur Wegkreuzung 891/893 auf der Schöfaualm. Von 12:50 bis 13:20 geht’s dann wieder auf den komfortablen Wanderweg hinunter zum Parkplatz. Jetzt bessert sich das Wetter und einige Sonnenstrahlen durchdringen den Wald. Auch der Gipfel ist, als ich mit dem Auto abfahre, wieder teilweise frei vom Nebel. Werde ich die Tour wohl bei Schönwetter wiederholen müssen – denke ich mir und fahre Heim zum Schwimmteich auf ein erfrischendes Bad.
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